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Eine Reise nach Siebenbürgen

Am Freitag, 9. Mai 2014 um 20.00 Uhr lädt die Dorfgemeinschaft Wellentrup e.V. zu einem interessanten Lichtbildervortrag ins Dorfgemeinschaftshaus Wellentrup ein:

Eine Reise nach Siebenbürgen. Dörfer, Städte und Kirchenburgen der Siebenbürger Sachsen“

Im Juni 2012 unternahm Heinrich Stiewe zusammen mit fünf befreundeten Bau- und Hausforschern eine Reise nach Rumänien. Siebenbürgen oder Transsilvanien, ein fruchtbares Hügelland im rumänischen Karpatenbogen, wurde im 12. Jahrhundert von flämischen und deutschen Einwanderen besiedelt, die der ungarische König ins Land gerufen hatte. Die "Sieben­bürger Sachsen" bewahr­ten dort über  Jahr­hunderte ihre traditio­nel­le, deutschsprachige Kultur - bis zu ihrem Wegzug um 1990.

Berühmt ist Siebenbürgen für seine Kirchenburgen, die seit dem 14. Jahrhundert zum Schutz gegen die ständige Bedrohung durch Türkeneinfälle gebaut wurden. Einige der schönsten Beispiele gehören heute zum Welterbe der UNESCO und werden mit Förderung der EU restauriert. 

Unterwegs in Rumänien lernten die Reisenden Siebenbürgen, seine Menschen und seine reiche Baukultur kennen. Sie besuchten alte Städte wie Hermannstadt (Sibiu), Schäßburg (Sighisoara) oder Klausenburg (Cluj Napoca) und mehrere Dörfer der Siebenbürger Sachsen, die heute überwiegend von Rumänen, Ungarn und Roma ("Zigeu­nern") bewohnt werden. Viele Dörfer wirken noch sehr ursprünglich, Pferdewagen und Viehherden gehören zum Straßenbild - doch sind Modernisierung und Veränderung unübersehbar.